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Aktien ETFs: Industriestaaten zuletzt bevorzugt!

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Im August gab es hohe Zuflüsse in europäische ETFs. Ich hatte darüber bereits berichtet. Nun habe ich mir insbesondere die Zahlen zu den Aktien ETFs genauer angeschaut. Da ist eine Differenzierung (regional und nach Branchen) durchaus interessant. Denn nicht in alle Sektoren flossen reichlich frische Anlegergelder. Hier der Blick auf die Details:

Die Entwicklung der Zuflüsse in europäische ETFs generell (Monat August) hatte ich in meinem letzten Beitrag genauer angeschaut. Meinen Beitrag dazu finden Sie unter folgendem Link:

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Hohe Zuflüssse in europäische ETFs!

Nun also zu der Entwicklung bei den Aktien ETFs. Es geht um rein europäische ETFs, für den Monat August. Quelle der Zahlen ist der große ETF-Anbieter Lyxor ETF. Generell finde ich die Beobachtung der Kapitalströme bei den ETFs aus diesem Grund wichtig: Die Entwicklung der Netto Zu- und Abflüsse kann Hinweise auf das Sentiment = die Stimmungslage der Investoren in Europa geben. Wenn z.B. die Zuflüsse in ETFs auf britische Aktien auf einmal massiv einbrechen sollten, dann ist das ein Zeichen dafür, dass die Investoren diese Region auf einmal sehr skeptisch sehen. Dann würde es interessant sein, nach den Gründen dafür zu suchen.

Politische Ereignisse können sich auch bei den Netto-Zuflüssen auswirken

Ich erinnere mich daran, dass eine solche Situation durchaus eintrat, als in Schottland über die Unabhängigkeit von Großbritannien abgestimmt wurde. Die Sorge über eine „Hängepartie“ (vielleicht mehr darüber als über eine Abspaltung Schottlands) hatte die Netto-Zuflüsse in ETFs auf britische Aktien fallen lassen. Doch wie sah es aktuell = im August bei europäischen ETFs auf Aktien aus?

  • Insgesamt gab es massive Netto-Zuflüsse von insgesamt 7,2 Mrd. Euro in Aktien ETFs (alle Angaben bezogen auf europäische ETFs)
  • In ETFs auf Aktien der entwickelten Industriestaaten flossen netto sogar 9,2 Mrd. Euro
  • Das bedeutet, dass es bei einigen Regionen auch Netto-Rückflüsse gegeben hat. Und in der Tat: Betroffen waren besonders ETFs auf Aktien der sogenannten „Emerging Markets“. Dort gab es insgesamt Rückflüsse von 1,5 Mrd. Euro
  • Besonders betroffen von Netto-Rückflüssen waren im Berichtszeitraum demnach besonders Russland, Indien und auch Südkorea
  • Auch die Sonderkategorie der „Smart Beta ETFs“ hatte das erste Mal Netto-Rückflüsse zu verzeichnen

Quelle: Lyxor ETF

Bei den europäischen Aktien wiederum waren ETFs auf deutsche Aktien deutlich gefragt: Die Netto-Zuflüsse lagen demnach bei rund 900 Mio. Euro. Bei ETFs auf französische Aktien lagen die Netto-Zuflüsse bei 373 Mio. Euro. Spanische und italienische Aktien wurden zusammengefasst, ETFs auf diese verzeichneten im August netto Zuflüsse von 326 Mio. Euro. Und weitere europäische Regionen ETFs konnten sich über Netto-Zuflüsse von insgesamt 3,5 Mrd. Euro freuen.

Europäische Aktien ETFs gefragt!

ETFs auf Europäische Aktien waren im August von Anlegerseite deutlich gefragt. Skepsis herrschte gegenüber ETFs auf Aktien der „Emerging Markets“. Bei Letzteren zeigte sich dies in erheblichen Netto-Abflüssen.

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Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

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