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Aktien sind Anteilsscheine an einem Unternehmen, wer eine Siemens-Aktie besitzt, dem gehört auch ein Teil des Elektronikkonzerns und als Facebook-Aktionär darf man sich freuen, wenn der Konzern wieder neue Milliardenumsätze bekannt gibt. Aber warum schwanken Aktien so und haften die Eigentümer auch im Fall einer Insolvenz?

Aktien im Überblick

  • Aktien sind Anteilsscheine
  • Aktionäre dürfen mitentscheiden
  • Keine Haftung im Pleitefall
  • Dividende als Gewinnbeteiligung
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Der Aktionär als Unternehmensbesitzer

zielgruppeLegende sind die Geschichten von Aktionären, die ihren Freunden beim Vorbeifahren an einer Fabrik erklären: „Dieses Fenster dort oben, das gehört mir". Kein Wunder, dass mitunter auch die persönliche Leidenschaft über den Aktienkauf entscheidet, etwa wenn Fußballfans Aktien ihrer Lieblingsmannschaft oder Apple-Begeisterte Papiere des Technologie-Konzerns kaufen.

Auch wenn dem Aktionär natürlich nicht ein bestimmtes Fenster gehört, so trifft es das Beispiel doch ganz gut, denn die Aktionäre sind die Eigentümer einer Aktiengesellschaft. Auf der Hauptversammlung treffen sie Entscheidungen über das Unternehmen und wählen den Aufsichtsrat, der ihre Interesse gegenüber dem Vorstand vertreten soll. Ausgenommen davon sind die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat, die es aber fast ausschließlich in Deutschland gibt. Insgesamt sind die Rechte der Hauptversammlung einer AG im Gegensatz zur Gesellschafterversammlung einer GmbH oder der Mitgliederversammlung eines Vereins zwar gering, aber vor allem Großaktionäre haben weitreichenden Einfluss.

Mitunter können einzelne Aktien auch ein mehrfaches Stimmrecht haben oder ganz stimmrechtlos sein. Während Mehrfachstimmrechte in Deutschland nach §12 des Aktiengesetzes verboten sind, haben sich in den USA viele Unternehmensgründer so die Herrschaft über „ihr Reich" gesichert, beispielsweise beim Internetgiganten Google. Dagegen gibt es stimmrechtslose Aktien auch hierzulande. Oft handelt es sich um stimmrechtslose Vorzugsaktien, die den Verzicht auf das Stimmrecht mit einer höheren Dividende verbinden. So sind vom Autobauer BMW zwei Aktienarten an der Börse notiert, die stimmrechtslose Vorzugsaktie (WKN 519003) bietet bei einem niedrigeren Aktienkurs eine etwas höhere Dividende, im Jahr 2014 lag die Dividendenrendite dort bei 4,3 statt 3,2 Prozent.

Über die Hauptversammlung können die Aktionäre Einfluss nehmen. Das Rederecht steht jedem Aktionär offen, Einfluss haben aber vor allem die Großaktionäre.
Aktien Erklärung

Die erste deutsche Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth war eine Aktiengesellschaft in privater Hand. Foto: Deutsche Bahn AG, Fotograf Martin Busbach

Die Dividende

bonusDie Dividende ist die Gewinnausschüttung einer Aktiengesellschaft. Die Hauptversammlung beschließt, wie der Überschuss verwendet werden soll und welcher Anteil reinvestiert und welcher ausgeschüttet werden soll. Einige Aktiengesellschaften bieten eine Dividendenrendite, die über den Zinsen für Festgeld liegt, auch wenn der Kurs unverändert bleibt verdient man mit diesen Papieren also mehr als mit Sparguthaben. Bei großen Unternehmen gibt es außerdem oft Vorzugsaktien, die eine höhere Dividende bieten. Oft, aber nicht immer, haben diese Aktien aber kein Stimmrecht.Vor allem junge Unternehmen bieten dagegen meist nur eine geringe oder gar keine Dividende. Das muss keine Folge einer schlechten Ertragslage sein, sondern kann auch mit einer expansiven Strategie zu tun haben.

Volkswagen

Viele Unternehmen bieten Vorzugsaktien mit höherer Dividende, so auch VW. Teilweise muss man dafür aber auf sein Stimmrecht verzichten.

Insgesamt ist die Bedeutung der Dividende in den vergangenen Jahrzehnten gesunken. Früher war sie oft ein wichtiger Grund für den Kauf eines Wertpapiers, viele sogenannte Rentiers lebten sogar von den Zahlungen. In den vergangenen Jahrzehnten haben Unternehmen aber mehr Wert auf die Erhöhung der Kurse gelegt. Teils aus steuerlichen Gründen, weil bis zur Einführung der Abgeltungssteuer Kursgewinne ab einer Haltefrist von einem Jahr steuerfrei waren, teils weil sich die Aktionäre dann keine Gedanken über die Wiederanlage ihrer Ausschüttung machen müssen oder weil die Vergütung des Vorstands an den Kurs gekoppelt ist. Deshalb bevorzugen viele Unternehmen heute den Rückkauf eigener Aktien. Dadurch wird das Angebot an Aktien verknappt und der Kurs steigt.

Aktionäre sind die Eigentümer eines Unternehmens, entsprechend haben sie auch ein Anrecht auf die Gewinne.
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Haftung und Risiko

SteuerWenn Einzelunternehmer Pleite gehen, dann kann das sie das gesamte Vermögen kosten – und manchmal auch die Ehe. Aktionäre sind hier geschützt, wie bei einer Unternehmergesellschaft (UG haftungsbeschränkt), einer GmbH, einem Verein oder einer eingetragenen Genossenschaft (eG) kann maximal die Einlage verloren werden. Einen Zugriff auf das Privatvermögen der Anleger haben die Gläubiger nicht.

Im schlimmsten Fall ist also die Aktie wertlos. Auch bei einer Insolvenz ist nicht zwangsläufig das gesamte Vermögen verloren, allerdings haben Aktionäre im Vergleich zu den Mitarbeitern oder den Gläubigern, beispielsweise Banken oder Anleihenbesitzern, die geringsten Rechte. Erst wenn alle Schulden bezahlt sind, erhalten auch die Aktionäre Geld aus der Insolvenzmasse. Oft ist dann aber schon nichts mehr da und die Aktionäre gehen leer aus. Allerdings gibt es immer spekulative Anleger, die Aktien von insolventen Unternehmen während der Liquidation kaufen, so erhalten die Aktionäre wenigstens einen kleinen Teil zurück.

Geht ein Unternehmen Pleite, haften Aktionäre nicht mit ihrem Privatvermögen, die Aktie ist dann aber im schlimmsten Fall wertlos.

Aktien kaufen

GebuehrenFür die Wahl der richtigen Aktie gibt es zwei große Strategien, die Fundamentalanalyse und die Technische Analyse. Bei ersterer werden volks- und vor allem betriebswirtschaftliche Daten untersucht, beispielsweise das Verhältnis des Gewinns zum Aktienkurs oder die Dividendenrendite. Bei der Technischen Analyse werden dagegen Schlussfolgerungen über den weiteren Kursverlauf auf Basis der zurückliegenden Kursentwicklung gezogen.

Eine Alternative ist der Kauf von Indexfonds, die meist als ETFs konzipiert sind, also wie Aktien über die Börse gehandelt werden. Damit lässt sich das Vermögen breiter streuen, der Anleger macht fast genau den gleichen Gewinn wie der Index. Auch Wandelanleihen oder Garantiezertifikate können beim Einstieg in den Aktienmarkt helfen.

In jedem Fall ist ein günstiger Broker wichtig, denn vor allem bei kleinen Beträgen fallen Depotgebühren oder hohe Mindestkosten bei Transaktionen schwer ins Gewicht. Viele Online-Banken bieten dagegen ein gebührenfreies Depot und Kauf- beziehungsweise Verkaufsgebühren von unter 10,00 Euro. Neben spezialisierten Brokern wie flatex gibt es breit aufgestellte Online-Banken wie die Consorsbank, die ING (ehemals ING-DiBa) oder unseren Testsieger und schließlich die Online-Ableger klassischer Akteure wie der Deutschen Bank oder der Sparkassen.

Ein günstiger Broker ist wichtig bei der Investition in Aktien. Für Einsteiger gibt es verschiedene Alternativen zur Aktie.

Fazit

Aktionäre sind Eigentümer eines Unternehmens, deshalb ist dessen Erfolg wichtig für die Entwicklung der Aktie. Etablierte Unternehmen mit hoher Dividendenrendite sind meist sicherer, bieten aber auch weniger Chancen als junge Firmen. Mit ETFs lässt sich in mehrere Aktien investieren und so das Risiko senken.

 

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