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Aktie des Monats: BMW – Die Aktie des Autobauers aus München im Test!

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Die deutsche Automobilindustrie durchlebt gerade eine schwierige Phase, die von zahlreichen Schwierigkeiten wie den Folgen des Diesel-Skandals oder den Auswirkungen des Handelskonflikts mit den USA geprägt ist. Unter anderem wird es wohl in immer mehr deutschen Städten zu Fahrverboten für Dieselfahrzeuge kommen. Auch für BMW haben diese Probleme nun Folgen, die sich auch auf die Aktie des Unternehmens negativ auswirken.

BMW-Aktie unter Druck

Die Aktie stand im November stark unter Druck und wurde zwischenzeitlich ans DAX-Ende durchgereicht. Derzeit ist das Wertpapier des Unternehmens etwa 73 Euro wert und scheint sich nach einem klaren Abwärtstrend nun auf einem Wert einzupendeln und damit in eine Seitwärtsbegeung überzugehen.

Auch andere große Autobauer wie Volkswagen leiden unter der Situation. So verlor auch die VW-Aktie zuletzt mehr als drei Prozent. Die gesamte deutschen Autoranche scheint sich weiter in einem Abwärtsstrudel zu befinden. Allerdings haben nicht nur die Autofirmen in Deutschland zu kämpfen: Der DAX viel im November auf ein Zweijahrestief. Schon der Oktober war für den Leitindex nicht einfach. Eine Jahresendrally mit steigenden Kursen zum Jahresende ist derzeit nicht in Sicht.

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Klare Verluste seit Januar

Derzeit ist die BMW-Aktie mehr als 32 Prozent von ihrem 52-Wochen-Hoch aus dem Januar entfernt. Damals war die Aktie noch 97,05 Euro wert. Ende Oktober fiel die Aktie dann auf nur noch 71,79 Euro. Dieser Wert markierte ein 52-Wochen-Tief. Von diesem Tief ist die Aktie von BMW nun nicht weit entfernt. 2017 war für den großen Autobauer noch sehr erfolgreich. Das Unternehmen konnte einen Umsatz von 98,678 Milliarden Euro sowie einen Gewinn von 8,7 Milliarden Euro erzielen.

Schwaches Jahr 2018

2018 verlief dann für BMW jedoch wenig erfolgreich. Die Aktie befindet sich seit einiger Zeit in einem Abwärtstrend und auch aus charttechnischer Sicht gibt es gerade wenig Hoffnung auf einen Kursanstieg. Im Vergleich zum Stoxx 600 entwickelte sich die BMW-Aktie in den letzten Wochen vergleichsweise schlecht. Seit Mitte des letzten Monates entwickelte sich die Aktie um etwa zwei Prozent schlechter als der Gesamtindex. Im Stoxx 600 Europe sind viele Unternehmen aus Europa, nicht nur aus der Eurozone, gelistet. Der Index wurde 1998 eingeführt und gilt heute als wichtiger europäischer Referenzindex.

Gewinneinbruch im dritten Quartal 2018

Im dritten Quartal des Jahres musste BMW einen klaren Gewinneinbruch hinnehmen, der von Beobachtern nicht in dieser Stärke erwartet worden war. In der Kernspalte Automobile sankt das Ergebnis vor Steuern und Zinsen um 47 Prozent auf nur noch 930 Millionen Euro. Nach der Veröffentlichung dieser schwachen Geschäftszahlen sank der Wert der BMW-Aktie Anfang November um zwei Prozent.

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Schwierige Situation für Autobauer

Nicht nur für BMW ist die Situation gerade sehr kompliziert. Unter anderem mussten die Autobauer ihr Testverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der Abgasemissionen auf den neuen WLTP (Worldwide Harmonised Light-Duty Vehicles Test Procedure) umstellen. Dieser Standard für Neuwagen gilt seit September 2017. BMW begann schon früh mit der Umstellung und hofft, dass sich dies langfristig positiv auswirken wird. In der Folge der Umstellung auf das neue Testverfahren begann ein Kampf um Rabatte unter den Autobauern.

Nicolas Peter, der Finanzchef von BMW, sagt, die Umstellung auf den WLTP-Standard habe den gesamten europäischen Markt aus dem Gleichgewicht gebracht und werde noch bis ins erste Halbjahr des neuen Jahres Folgen haben. Bei einigen Konkurrenten kam es zudem zu Lieferschwierigkeiten bei einigen Modellen.

Hohe Rückstellungen für Rückrufaktionen

BMW musste darüber hinaus hohe Rückstellungen für Rückrufaktionen einplanen. Allein eine große Rückrufaktion schlug hier mit 679 Millionen Euro zu Buche. 1,6 Millionen Dieselautos in verschiedenen Ländern mussten aufgrund von Schwierigkeiten mit der Rückführung von Abgasen zurück in die Werkstätten.

Der internationale Handelskonflikt hat zudem noch immer große Auswirkungen auf die Autobauer in Deutschland. Seit Sommer gelten Strafzölle in den USA und die amerikanische Regierung um Donald Trump droht immer wieder mit weiteren Zöllen. Auch die Kosten für neue Technologien wie die Elektromobilität und autonomes Fahren sind noch immer sehr hoch. Daneben belasten Wechselkurseffekte und hohe Preise für Rohstoffe die Unternehmen. Auch wie sich der bevorstehende Brexit auf die Autobranche auswirken wird, ist bislang unklar. Die Autobauer in Deutschland gehen daher mit vielen Unsicherheiten ins neue Jahr. Die Branche ist derzeit aufgrund der langen Liste an Unsicherheiten stark belastet. Viele dieser Belastungen, die immer weiter steigen, können nicht einfach ausgeglichen werden.

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Prognose im September reduziert

BMW musste schon im September seine Ziele für das Jahr 2018 sowie die letzten beiden Quartale des Jahres herunterschrauben. Man erwartet klare Einbrüche beim Wachstum. Bereits im September musste man zudem verkünden, dass auch die Rendite in der Autosparte nach unten gehen wird. Für Wagen der Oberklasse werden in der Regel Renditen von acht bis zehn Prozent angestrebt.

Die Verkaufszahlen für Oberklassewagen nahmen im dritten Quartal zu. Daher konnte hier der Umsatz auf 21,1 Milliarden Euro ausgebaut werden. Allerdings sankt zugleich die Marge vor Steuern und Zinsen um fast 50 Prozent auf nur noch 4,4 Prozent. Noch ein Jahr zuvor lag die Marge noch bei 8,6 Prozent. BMW erreichte zuvor in über 30 Quartalen stets eine Marge von acht bis zehn Prozent. Häufig war das Ergebnis sogar besser als bei der Konkurrenz. Die Marge (auch Handelsspanne genannt) bezeichnet die Differenz zwischen den eigenen Kosten und dem Verkaufspreis.

Sinkende Margen bei vielen Autobauern

BMW ist nicht der einzige Autobauer, der sinkende Margen verkraften muss. Daimler musste im dritten Quartal eine Marge von 6,3 Prozent vermelden. Zuvor betrug die Marge noch neun Prozent. Dies hatte vor allem mit den Folgen des Diesel-Skandals zu tun, unter dem insbesondere Audi zu leiden hat. Dem Konzern wurde in diesem Zusammenhang eine Geldstrafe von 800 Millionen Euro auferlegt. Die Marge sank daraufhin im dritten Quartal 2018 auf nur noch 0,8 Prozent.

Im gesamten Geschäftsjahr 2018 soll bei BMW die Ebit-Marge dennoch mindestens sieben Prozent betragen. Allerdings geht man schon jetzt davon aus, dass das Ergebnis vor Steuern wohl um fünf bis zehn Prozent schlechter ausfallen wird. BMW versucht nun, seine Kosten weiter zu senken. Einen Ausblick auf das Jahr 2019 will man dennoch nicht wagen und hält sich mit Prognosen derzeit zurück. Das Münchner Unternehmen geht davon aus, dass die zahlreichen Probleme, die den Automarkt derzeit belasten, auch 2019 bestehen bleiben werden. Derzeit gilt das Marktumfeld als äußerst volatil.

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Große Erfolgen in den letzten Jahren

Jahrelang eilte BMW von einem Erfolg zum nächsten. Nun wird jedoch auch der schon 1916 gegründete Konzern in den Abwärtsstrudel der Autobauer gerissen. Dieser scheint sich zu verstärken. Immer mehr Unternehmen aus der Branche, Autobauer wie Zulieferer, sind davon betroffen. Neben BMW mussten auch andere Autobauer und Zulieferer ihre Prognosen für 2018 nach unten korrigieren. Trotz der Schwierigkeiten der gesamten Branche kam für viele Anleger und Analysten der hohe Gewinnrückgang bei BMW durchaus überraschend.

Hoffnung durch Geländewagen

BMW will nun verstärkt auf große Geländewagen setzen, die als renditestark gelten. Mit neuen Modellen will man zu alten Erfolgen zurückkehren. Finanzchef Peter geht weiterhin davon aus, dass sein Unternehmen im nächsten Jahr weiter wachsen kann. Dennoch lehnt man die viel diskutierte Hardware-Nachrüstung von Dieselfahrzeugen weiter kategorische ab. Man will hier keine Zugeständnisse machen. Erst kürzlich musste ein Diesel-Gipfel in Brüssel abgesagt werden, nachdem Verkehrsminister Andreas Scheuer seine Teilnahme abgesagt hatte. Er halte einen solchen Gipfel ohne Teilnehmer aus der Autoindustrie für sinnlos. Auf dem Gipfel wollte man die Lehren aus dem Diesel-Skandal diskutieren.

Aktie noch weit von Allzeit-Tief entfernt

Die BMW-Aktie gerät nicht zum ersten Mal unter Druck. Das Allzeit-Tief von Ende Oktober 2008 von 16 Euro ist allerdings noch weit entfernt. Einige Beobachter sind weiter optimistisch. Die Schweizer Bank Credit Suisse bewertet die Aktie weiter mit „Outperform“ und einem Kursziel von 101 Euro. Dennoch geht auch Credit Suisse davon aus, dass sie Schwierigkeiten für die Branche von Handelskonflikten über Abgasemissionen bis zu modernen Technologien auch im neuen Jahr anhalten werden. Derzeit ist vollkommen unklar, wann BMW wieder in den angestrebten Margen-Bereich kommen kann. Credit Suisse sieht zudem dann weitere Probleme, wenn die Margen-Aussichten weiter nach unten gehen.

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Eines der größten deutschen Unternehmen

Neben Autos verlassen auch Motorräder die Werke der BMW AG. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Fahrzeugen. Dabei setzt man ausschließlich auf eine Premium-Markenstrategie mit bekannten Marken wie BMW und MINI. BMW beschäftigt etwa 130.000 Mitarbeiter und gehört zu den größten Unternehmen in Deutschland. Jedes Jahr werden rund 2,36 Millionen Fahrzeuge hergestellt. International ist BMW einer der 15 größten Autohersteller.

An der Frankfurter Wertpapierbörse werden Stamm- und Vorzugsaktien des Unternehmens gehandelt. Die Stammaktie ist dabei im DAX vertreten. Das Unternehmen ist schon so lange am Markt und an der Börse, dass mittlerweile auch historische Aktien von BMW einen hohen Wert haben. Die Forbes Global 2000-Liste nennt BMW auf Platz 40 der weltgrößten börsennotierten Unternehmen. Mitte 2018 lag der Börsenwert bei über 72 Milliarden Dollar.

Fazit: Schwierigkeiten am Automarkt erreichen auch BMW

Die deutsche Autoindustrie hat derzeit mit vielen Belastungen zu kämpfen. Die Liste der Unsicherheiten reicht vom internationalen Handelskonflikt bis zu Umstellungen beim Test von Abgasemissionen. Nachdem auch BMW Anfang November schwache Geschäftszahlen veröffentliche, sank der Aktienkurs um zwei Prozent.

Nach einem 52-Wochen-Hoch Ende Januar verlief das weitere Jahr eher schwach für die BMW-Aktie. Schon im Oktober fiel sie auf ein 52-Wochen-Tief und ist derzeit etwa 73 Euro wert. Da es derzeit kaum Bewegung bei der Aktie gibt, scheint die Abwärtsbewegung in einen Seitwärtstrend übergegangen zu sein.

Derzeit ist ein Aufwärtstrend nicht in Sicht. BMW erlitt im dritten Quartal des Jahres einen deutlichen Gewinneinbruch. Vor allem in der so wichtigen Autosparte halbierte sich das Ergebnis vor Steuern. Die überraschend schwachen Geschäftszahlen hatten einen Rückgang des Aktienkurses von zwei Prozent zur Folge.

Bereits im September wurde bekannt, dass BMW für das Geschäftsjahr 2018 sowie für die letzten beiden Quartale des Jahres mit niedrigeren Gewinn- und Umsatzzahlen rechnet. Zudem verfehlte man erstmals seit über 30 Quartalen bei Fahrzeugen der Oberklasse die anvisierte Marge von acht bis zehn Prozent.

Nicht nur BMW, sondern auch andere Unternehmen aus der Branche mussten in den letzten Wochen ihre Prognosen senken und sinkende Margen verkünden. Die aktuellen Schwierigkeiten der Branche wirken sich auf viele Autobauer und Zulieferer aus. BMW geht derzeit davon aus, dass sie Schwierigkeiten und Unsicherheiten auch 2019 bestehen bleiben und gibt daher zurzeit keinen Ausblick auf das kommende Jahr.

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Bilderquelle: www.shuttersock.com

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