Airbus baut Tausende Stellen ab

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 06.07.2020


Airbus hat angekündigt, 15.000 Stellen abzubauen. Die Aktie des Flugzeugbauers lag am Ende des Handelstags nach der Ankündigung dennoch im Plus. Schon zuvor war bekannt, dass Airbus die Produktion reduzieren will. Darüber hinaus will der Flugzeugbauer die Regierung in Berlin dazu bewegen, die Kurzarbeit-Regeln zu verlängern, damit weniger Stellen an den deutschen Standorten gestrichen werden müssen. Von Gewerkschaften und aus der Politik gibt es deutliche Kritik am Vorgehen von Airbus.

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Stellenabbau in mehreren Ländern

Laut Michael Schöllhorn, dem Produktionschef von Airbus, hätte eine Verlängerung des Kurzarbeitergelds auf zwei Jahre zur Folge, dass 1.500 der 5.100 in Deutschland bedrohten Stellen in der Verkehrsflugzeugsparte erhalten bleiben könnten. Durch Forschungsgelder des Staates für die Entwicklung umweltfreundlicherer Flugzeug könnten nochmals 500 Stellen erhalten bleiben. In Frankreich sollen nach den Plänen von Airbus 5.000 Stellen gestrichen werden. Dazu kommen 900 Stellen in Spanien, 1.700 in Großbritannien und weitere 1.300 Stellen in anderen Ländern. Besonders betroffen könnten die Standorte in Norddeutschland sein. Die Konzernleitung will nach Möglichkeit keine betriebsbedingten Kündigungen aussprechen. Die Gewerkschaft IG Metall Küste warnte das Unternehmen vor einem überzogenen Stellenabbau.

Kritik aus der Politik

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier warnte davor, dass die Airbus-Standorte in Deutschland benachteiligt werden. Die Regierung in Paris kritisierte, dass Airbus nicht alle staatlichen und betrieblichen Maßnahmen beachtet habe und die Stellenkürzungen deutlich geringer ausfallen könnten. Die Regierung in Paris sagte, dass 2.000 der derzeit fraglichen Stellen gerettet werden könnten, beispielsweise über Kurzarbeit. Die französische Regierung hatte vor einigen Wochen für die Luftfahrtbranche ein Hilfspaket in Milliardenhöhe auf den Weg gebracht. Darin war auch vorgesehen, dass bis 2035 ein CO2-neutrales Flugzeug entwickelt werden soll. Dafür will die Regierung in den nächsten drei Jahren 1,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung bereitstellen.

Airbus baut Stellen ab

Über 135.000 Mitarbeiter in aller Welt

Derzeit arbeiten in aller Welt 135.000 Menschen für Airbus, 90.000 davon in der Verkehrsflugzeugsparte. An den fast 30 Standorten in Deutschland arbeiten etwa 46.000 Menschen, davon mehr als 28.000 in der Verkehrsflugzeugsparte. Welche Standorte in welchem Umfang von den Stellenstreichungen betroffen sind, ist jedoch noch nicht im Detail bekannt. Dies hängt wohl auch davon ab, an welchem Flugzeugprogramm die einzelnen Standorte arbeiten. Die Kurzstrecke könnte sich womöglich schneller von der Krise erholen als Langstreckenflüge. Daher könnten die A320-Flugzeuge, an denen auch in Hamburg gearbeitet wird, womöglich schneller wieder starten.

Um die Situation abzumildern, zeigt sich Airbus aber auch offen für freiwillige Reduzierung der Arbeitszeit sowie Gehaltsverzichte. Airbus will darüber mit den Gewerkschaften sprechen. Die Zusammenlegung von Standorten ist bisher wohl kein Thema. Schon zuvor wurde bekannt, dass bei der Airbus-Tochter Aerotec 900 Stellen sowie in der Verteidigungssparte Defence and Space 930 Stellen abgebaut werden sollen. Laut dem Gesamtbetriebsratschef der Verteidigungs- und Raumfahrtsparte von Airbus, Thomas Pretzl, geht es damit allein in Deutschland um fast 7.000 Stellen.

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Airbus schon länger in der Krise

Allerdings sind die Stellenstreichungen bei Airbus keine wirkliche Überraschung, denn das Unternehmen steckt schon länger in einer Krise. Airbus-Chef Guillaume Faury gab beispielsweise vor einigen Tagen bekannt, dass in den nächsten zwei Jahren die Produktion sowie die Auslieferung um 40 Prozent gesenkt wird.

Der Kurs der Airbus-Aktie an der Pariser Börse sowie an der Frankfurter Börse fiel nach Bekanntwerden der Pläne zunächst um fast vier Prozent, erholte sich aber in kurzer Zeit wieder. Zum Handelsende lag die Aktie wieder mit knapp über einem Prozent im Plus und war 64,23 Euro wert. Dennoch hat die Airbus-Aktie seit Beginn der Corona-Krise etwa die Hälfte ihres Werts verloren.

Genau über Branche informieren

Anleger, die mit Aktien handeln, sollten sich stets gut über den Aktienmarkt sowie die Werte, die für sie infrage kommen, informieren. Meldungen wie derzeit von Airbus können rasch zu steigenden oder fallenden Kurse sorgen. Oft steigen oder fallen zudem nicht nur die Aktie des betroffenen Unternehmens, sondern auch von Mitbewerbern. Anleger nutzen hierfür oft die Fundamentalanalyse, bei der sie die gesamte Wirtschaft, die jeweilige Branche und das Unternehmen selbst genauer unter die Lupe nehmen.

Die Luftfahrtbranche ist ebenso wie die Reisebranche sehr stark von der Corona-Krise betroffen. Seit Beginn der Pandemie waren kaum noch Flugzeuge in der Luft. Zwischenzeitlich waren so wenige Flugzeuge unterwegs wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Nun wurden vor einigen Wochen nach und nach die strikten Reisewarnungen gelockert und es sind wieder erste Urlaubsreisen möglich. Dennoch gehen Airlines und Reiseveranstalter davon aus, dass die Umsatzeinbrüche in diesem und im nächsten Jahr enorm sein werden. Mehrere Unternehmen benötigte staatliche Hilfen. Auch bei der Lufthansa sind zahlreich Jobs in Gefahr und die Airline will seine Flotte verkleinern.

Genaue Branchen Informationen einholen

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Auch, wenn einige Branchen stark unter der Corona-Krise leiden, eignen sich Aktien weiter für den Handel. Viele Papiere konnten sich vom massiven Absturz zu Beginn der Krise bereits wieder erholen. Unter Umständen sind Anleger aber derzeit auf der Suche nach neuen Aktien, die zu ihrer Anlagestrategie passen. Broker wie eToro können eine große Bandbreite an Aktienwerten anbieten.

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Fazit: Auch Airbus in der Krise

Airbus steckt ebenso wie andere Unternehmen aus der Luftfahrtbranche tief in der Krise. Nun will das Unternehmen weltweit 15.000 Stellen streichen, davon mehr als 5.000 in Deutschland. Kritik an den Plänen des Flugzeugbauers kommt von Gewerkschaften sowie den Regierungen in Berlin und Paris. Mit Maßnahmen wie Kurzarbeit können einige Stellen gerettet werden. Die Corona-Krise hat nicht nur Airbus, sondern zahlreiche weitere Unternehmen aus der Luftfahrt- und Reisebranche massiv getroffen.

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