50 Prozent weniger Betriebsgewinn bei VW

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 26.08.2021


Bei VW ist der Absatz in der Krise deutlich eingebrochen. Dies hat nun zur Folge, dass sich der Betriebsgewinn halbiert hat. Hat die Folgen der Corona-Pandemie spiegeln sich daher nun auch in der Jahresbilanz des Autobauers wider. Dennoch zeigt sich seit Ende des letzten Jahres eine leichte Verbesserung. DAX-Aktien sind auch Teil des Angebots von XTB.

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Betriebsgewinn von rund zehn Milliarden Euro

Aktiendepot.com Icon MustervorlageVW geht derzeit von einem Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen von etwa zehn Milliarden Euro aus. Unter Sondereinflüssen versteht das Unternehmen vor allem die weiter anfallenden Kosten infolge des Dieselskandals. Noch im Vorjahr lag das Betriebsergebnis von VW bei 19,3 Milliarden Euro und damit etwa doppelt so hoch. 2019 betrug der Umsatz 252,6 Milliarden Euro und der Nettogewinn 13,3 Milliarden Euro. Schon im ersten Halbjahr 2020 wurde aber ein Nettoverlust von 1,4 Milliarden Euro sichtbar.

VW verweist dabei auf die weiter andauernden Herausforderungen infolge der Corona-Pandemie. Die Autobranche ist weiter von geschlossenen Autohäusern und anderen Folgen des Lockdowns betroffen. Dies spiegelt sich auch in den kürzlich veröffentlichten Absatzzahlen wider. Das Unternehmen lieferte 15,2 Prozent weniger Autos aus; insgesamt etwa 9,3 Millionen Fahrzeuge.

In Westeuropa wurden 22 Prozent weniger Autos verkauft als im Vorjahr. In Deutschland verkaufte VW 2020 nur noch 1,1 Millionen Autos. Auch in anderen Regionen der Welt brach der Absatz ein. Dabei lag das Minus von etwa neun Prozent auf dem so wichtigen chinesischen Markt noch auf einem vergleichsweise guten Wert.

50 Prozent weniger Betriebsgewinn bei VW

E-Autos geben Hoffnung

Einziger Lichtblick waren dabei im letzten Jahr Fahrzeuge mit alternativen Antrieben. VW verkaufte fast dreimal mehr reine Elektrofahrzeuge als im Jahr zuvor. Damit wurden fast 232.000 E-Autos ausgeliefert. Bei Plug-in-Hybriden lag das Plus bei 175 Prozent und damit mehr als 190.000 ausgelieferte Fahrzeuge.

Vor allem das neue Modell VW ID.3 verkaufte sich gut. Auch die elektrische Version des VW Golfs konnte Zuwächse verzeichnen. Bei Hybriden sind die Verkaufszahlen des VW Passats, des Audi Q5 und des Porsche Cayenne gestiegen. Laut VW-Chef Diess sollen bald zehn weitere E-Modelle auf den Markt kommen.

Neben Autos mit alternativen Antrieben kamen auch die VW-Luxusmarken bisher gut durch die Krise. Hier war der Einbruch nicht so deutlich wie in anderen Sparten. Während die Hauptmarke Volkswagen Pkw 2020 rund 15 Prozent verlor, gingen die Auslieferungen bei Porsche nur um rund drei Prozent zurück. Autos der Edelmarken Bentley, Bugatti und Lamborghini waren ebenfalls weniger stark betroffen. Die Absatzzahlen gingen hier ebenfalls nur um rund drei Prozent zurück.

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Höhere Kosten durch E-Mobilität

Aktiendepot.com Icon GebührenDer Ausbau der E-Mobilität hat bei VW aber auch höhere Kosten zur Folge. Die Investitionen belasten das Nettoergebnis damit weiter. Hürden sind zudem anhaltende Lockdowns in vielen Ländern und Lieferengpässe in der Chipbranche, die sich auch auf die Autobranche auswirken. Es fehlen derzeit Mikrochips für die Kfz-Elektronik. Dennoch hat sich die Situation auf dem Automarkt zum Jahresende hin wieder leicht stabilisiert.

Im Dezember lag das Minus von VW im Vergleich zum Vorjahresmonat nur noch 3,2 Prozent und die Verkäufe in vielen Teilen der Welt zogen wieder an. Damit kann VW auf ein starkes viertes Quartal zurückblicken. Außerdem sind die Zahlen für VW im ersten Quartal 2021 auch sehr positiv. Die Auslieferungen lagen höher als im dritten Quartal 2020 und die Einnahmen steigen damit wieder. Zudem geht VW von einem weiteren deutlichen Wachstum auf dem chinesischen Markt aus.

Aktien News: weniger Betriebsgewinn bei VW

Aktie steigt nach guten Zahlen

Die aktuellen Meldungen VW stießen bei Anlegern auf Erleichterung. Zuletzt stieg die Aktie um fast fünf Prozent und gehörte damit neben Siemens und Daimler zu den Gewinnern im DAX. Analysten zeigten sich mit den aktuellen VW-Geschäftszahlen ebenfalls zufrieden und waren insbesondere vom starken Schlussquartal beeindruckt. Die endgültigen Geschäftszahlen für 2020 sollen Ende Februar veröffentlicht werden. Für Mitte März ist dann die Jahrespressekonferenz geplant.

VW gab zudem bekannt, dass der sogenannte Netto-Cashflow im Auto-Kerngeschäft im letzten Jahr bei etwa seht Milliarden Euro lag. Zwischenzeitlich war auch die Entwicklung der verfügbaren flüssigen Mittel nach den Absatzrückgängen problematisch. Im ersten Lockdown musste VW bis zu zwei Milliarden Euro in der Woche aufwenden und gab daher neue Anleihen heraus. Der Autobauer vermeldet darüber hinaus, dass es bei internen Programmen zur Verbesserung der Effizienz und Kostensenkung Fortschritte gibt.

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Schon drittes Quartal positiver

Aktiendepot.com Icon AnfängerSchon bei der Vorstellung der Geschäftszahlen für das dritte Quartal im Oktober hoffte VW auf eine bessere Entwicklung zum Jahresende. Im Frühling war die Situation dagegen durchaus dramatisch. Zwischen Juli und September entwickelte sich der Nettogewinn für Aktionäre wieder auf fast 2,6 Milliarden Euro. Allerdings sind bei allen aktuellen Zahlen von VW die Auswirkungen der Pandemie erkennbar.

Dennoch könnten die Erwartungen von Anlegern an VW nun wieder steigen. Einige Banken erhöhten bereits ihre Kursziele für die VW-Aktie. Darüber hinaus könnte VW ein wichtiges Signal für die gesamte europäisch Autobranche geben und auch die Aktienkurse anderer Autobauer mit nach oben ziehen.

Hohe Einbußen bei VW

Schwierigkeiten zu Jahresbeginn weiter hoch

Die Hürden zu Jahresbeginn könnten aber weiter hoch sein. Dazu kommen derzeit Verhandlungen über einen neuen Haustarifvertrag mit der IG Metall. Die ersten Verhandlungen gingen ergebnislos zu Ende. Hier sind die Spielräume derzeit jedoch ebenfalls begrenzt, was nicht nur an der finanziellen Situation, sondern auch an einem bereits sehr guten aktuellen Vertrag liegt.

Dennoch spielen auch rund um die Tarifverhandlungen Themen wie die aktuelle Absatzschwäche von VW, Lieferengpässe und Kurzarbeit eine Rolle. Die IG Metall fordert unter anderem eine Gehaltserhöhung um vier Prozent und eine Ausbildungsgarantie. Auch die Tarifverhandlungen finden unter dem Eindruck der Pandemie statt.

Im Stammwerk von VW ist die Produktion weiter reduziert und viele Mitarbeiter sind in Kurzarbeit oder arbeiten im Homeoffice. Zudem wurde vor einigen Wochen berichtet, dass auch bei Halbleitern Lieferengpässe entstanden sind. Daher können wohl zahlreiche Wagen nicht fertiggestellt werden. Auch von Zulieferproblemen bei Autositzen wurde berichtet. VW sieht sich daher derzeit einigen Schwierigkeiten gegenüber.

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Weiter Unsicherheit bei VW

Aktiendepot.com Icon UmzugAuch Konzernbetriebsrat Bernd Osterloh geht davon aus, dass das erste Quartal hart für die Autobranche werden könnte. Die Schwierigkeiten könnten aber auch noch deutlich länger anhalten. VW-Verhandlungsführer Arne Meiswinkel sprach vor dem ersten Treffen zum neuen Haustarifvertrag ebenfalls davon, dass auch 2021 weiter von Unsicherheiten geprägt und von der Corona-Pandemie überschattet sein wird.

Die Tarifverhandlungen werden sicher nicht wie gewohnt ablaufen. Strittig ist vor allem eine Leistungsprämie für VW-Mitarbeiter. Denkbar ist, dass sich beide Seiten aufgrund der aktuellen Unsicherheiten auf eine eher kurzfristige Vertragslaufzeit einigen werden. Die Friedenspflicht endet in dieser Woche. Auch unter Pandemie-Bedingungen sind Streiks nicht ausgeschlossen.

News Unsicherheiten bei VW

Aktien ohne Kommission bei XTB

Bei XTB können Trader echte Aktien aus aller Welt mit 0 Prozent Kommission handeln. Der kommissionsfreie Handel gilt bis zu monatlichen Umsätzen von bis zu 100.000 Euro. Übersteigt die monatliche Summe diese Marke, so zahlen Trader für jede weitere Transaktion eine Kommission von 0,2 Prozent. Der Aktienhandel bei XTB ist an 16 großen internationalen Börsenplätzen möglich. Dies erlaubt Tradern eine breite Diversifikation nach Ländern und Branchen, was auch mit Blick auf das Risikomanagement vorteilhaft ist.

Die Handelsplattform des Brokers ist für den Handel mit Aktien unter anderem mit kostenlosen Echtzeit-Kursen und einem Aktien-Scanner ausgestattet. Viele Einzahlungswege sind kostenlos und die Einzahlungen werden häufig sofort auf dem Handelskonto gutgeschrieben. Auszahlungen erfolgen häufig taggleich.

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Schnelle Kontoeröffnung

Die Kontoeröffnung bei XTB ist jederzeit möglich, denn die wichtigsten Schritte können direkt online abgewickelt werden. Neue Kunden können alle Dokumente auf der Webseite des Brokers hochladen, sodass auch die Verifizierung sehr schnell erfolgen kann. Die Video-Legitimation erfolgt über die Deutsche Post AG. Nach der ersten Einzahlung – der Broker gibt hier keine Mindestsumme vor – könnten Trader dann mit dem Handel beginnen.

Alle Aktien-Transaktionen erfolgen über die hauseigene Handelsplattform des Brokers, die xStation 5. Wer bei XTB bereits mit CFDs handelt, muss kein gesondertes Konto oder Depot eröffnen, denn bei XTB werden alle Finanzinstrumente über nur ein Konto gehandelt. Die Partnerbank von XTB wickeln dann alle Transaktionen auf der Handelsplattform im Auftrag der Kunden ab. Da der Broker auch Aktien-CFDs anbietet, besteht auch die Möglichkeit zum Hedgen.

Hohe Einbußen bei VW

Broker mit 15 Jahren Erfahrung

XTB ist selbst an der Börse notiert und wird von mehreren Finanzaufsichtsbehörden reguliert. Zudem hat der Broker über 15 Jahre Erfahrung an den internationalen Finanzmärkten. Heute handeln bei XTB Trader aus aller Welt. Bei Fragen hilft der Kundenservice des Brokers weiter. Viele Fragen zum Handel und den Märkten werden auch in den Schulungsmaterialien und Webinaren des Brokers beantwortet. Darüber hinaus arbeitet XTB mit bekannten Partnern wie der Commerzbank zusammen.

Beim Standard-Konto von XTB sind über 4.000 Finanzinstrumente handelbar. Die kleinste Ordergröße liegt bei 0,01 Lots. Die Kontoeröffnung ist ebenso kostenlos wie die Kontoführung. Wird allerdings länger als ein Jahr keine Transaktion über das Konto abgewickelt, fallen Inaktivitätsgebühren von zehn Euro im Monat an.

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Fazit: VW mit deutlich geringerem Gewinn

Aktiendepot.com Icon FazitDer Betriebsgewinn von VW halbiert sich von fast 20 Milliarden Euro 2019 auf rund zehn Milliarden Euro im letzten Jahr. Allerdings präsentierte sich VW zum Jahresende hin besser und auch die Absatzzahlen stiegen zuletzt wieder leicht. Dennoch steht der Autobauer weiter vor großen Problemen. Neben den Folgen der Pandemie ist beispielsweise immer wieder von Lieferengpässen zu hören.

DAX-Aktien sind auch bei XTB handelbar. Dabei kann der Broker seinen Tradern den Handel bis zu einem Volumen von 100.000 Euro im Monat ohne Kommissionen anbieten. Kontoeröffnung und  Kontoführung sind bei XTB kostenlos. Passende Aktien können Trader beispielsweise über einen Aktien-Scanner auswählen. Das Angebot des Brokers umfasst auch CFDs und ETFs.

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