24Option stellt Binäre Optionen ein – Deshalb wird der Forex und CFD Handel aufgebaut!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 04.06.2021


Der Broker 24option zieht sich aus dem operativen Geschäft mit binären Optionen zurück und baut im Gegenzug sein Angebot im Forex- und CFD-Handel aus. Der Hintergrund ist, dass der Broker mit Sitz auf Zypern von der dortigen Finanzaufsichtsbehörde CySec reguliert wird, die ihre Vorgaben verschärfte. So verbot die Behörde 2017 Bonusaktionen für binäre Optionen.

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Verbot von Begrüßungsboni

Das Verbot bezieht sich unter anderem auf Begrüßungsboni, risikofreie Trades, Volumenboni sowie Freundschaftsboni und betrifft alle von der CySec regulierten Broker. Darüber hinaus wurden Wettbewerbe, bei denen finanzielle Anreize geboten werden, ebenso verboten wie Sachgeschenke und Prämien auf die Kontoverifizierung. Die hier oft gesammelten Telefonnummern wurden in vielen Fällen für spätere Werbezwecke genutzt. Auch Einlagenzinsen und Cash-Rabatte dürfen von den Brokern nicht mehr angeboten werden.

Dem Verbot im Frühling ging eine Ankündigung der CySec im Herbst vergangenen Jahres voraus. In beiden Mitteilungen bezog sich die Behörde auf eine Direktive der European Securities and Markets Authority. Die europäische Finanzaufsichtsbehörde ESMA kritisierte darin die Rahmenbedingungen des spekulativen Handels mit binären Optionen und CFDs für Privatanleger.

Kritik an Brokern

Der CySec war vor allem ein Dorn im Auge, dass Trader oftmals zunächst ein bestimmtes Handelsvolumen erreichen mussten, um einen Bonus gewährt zu bekommen. Dies führte ihrer Ansicht nach dazu, dass viele Trader unkontrolliert handelten. Zudem würden viele private Händler die komplexen, spekulativen Handelsprodukte nicht komplett verstehen. Die Behörde forderte von den von ihr regulierten Brokern mehr Transparenz und ein faires Verhältnis zu ihren Tradern. Dies sei bei den kritisierten Bonusaktionen nicht gewährleistet. Die Umsetzung ihre Vorschriften wird von der CySec sehr strikt überwacht. Anbieter, die sich nicht an die Vorgaben halten, können sogar mit einem Verlust der Lizenz bestraft werden. Bereits kurz nach Inkrafttreten der neuen Vorgaben verloren zumindest zeitweise einige zypriotische Anbieter ihre Lizenz.

Neue MiFID-Richtlinie seit Januar 2018

Auch die BaFin in Deutschland verschärfte vor kurzen ihre Regeln und bezog sich dabei ebenfalls auf die Direktive der ESMA. In Deutschland wurden Anfang Mai CFDs mit Nachschusspflicht verboten. Allerdings gibt es im Umgang mit hochspekulativen Finanzinstrumenten weiterhin keine einheitlichen Regelungen in Europa. 2004 wurde die Richtlinie über Finanzinstrumente, kurz MiFID, beschlossen, die die Finanzmärkte im europäischen Binnenraum harmonisieren sollte. Diese wurde am 3. Januar 2018 durch MiFID II abgelöst. Darin ist unter anderem vorgesehen, dass Broker bei außerbörslichen Finanzinstrumenten wie binären Optionen und CFDs mehr Risikokapital in der Hinterhand haben müssen. So soll der Handel mit spekulativen Finanzinstrumenten weiter reguliert werden.

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Außerbörslicher CFD-Handel

Trader, die sich nun nach Alternativen zum Handel mit binären Optionen umschauen, könnten mit dem Forex- oder CFD-Handel für sich ein neues Betätigungsfeld finden. Der CFD-Handel findet ebenfalls als Over-the-Counter-Handel statt. Trader schließen hier ein Differenzgeschäft mit einem Broker oder Market Maker ab. Der Market Maker hat die Aufgabe, die Konditionen für den CFD-Handel festzulegen und Kurse zu stellen.

Investment in Kurs eines Basiswerts

Mit einem CFD investiert der Trader nicht direkt in Aktien, Indizes oder Rohstoffe, sondern auf die Kursentwicklung des Basiswerts. Auch beim CFD-Handel können Anleger auf steigende oder fallende Kurse setzten, also Long oder Short gehen. Damit partizipieren sie an der Kursentwicklung von Basiswerten. Bewegt sich der Kurs in die vom Trader vorhergesagte Richtung, erhält er vom Broker einen Gewinn. Wichtig sind hierbei die sogenannten Spreads, also die Kursdifferenz zwischen dem Zeitpunkt, an dem der Trader in eine Position einsteigt, und dem Ausstiegszeitpunkt. Interessant für private Anleger ist es, dank eines Hebels nur wenig Kapital investieren zu müssen. Es muss lediglich eine Margin als Sicherheitsleistung hinterlegt werden.

Mit Währungen handeln

Auch der Forex-Handel, also der Handel mit Devisen, ist bei Tradern sehr beliebt. Zwei Währungen werden immer in einem bestimmten Tauschverhältnis zueinander gewechselt. Dieses berechnet sich nach der Nachfrage und dem Angebot am Markt. Steigt die Nachfrage nach einer Währung, steigt auch ihr Wert. In der Folge steigt der Wechselkurs. Dieser Mechanismus macht das Forex-Trading für Händler sehr interessant.

Im Rahmen ihrer Forex-Angebote bieten Broker in der Regel Währungspaare an. Sehr beliebt sind Klassiker wie die Paare EUR/USD oder USD/CHF. Diese werden als Majors bezeichnet. Oft befinden sich bei den Brokern aber auch einige exotische Währungen im Portfolio. Bei der ersten Währung im Paar spricht man von der Basiswährung, bei der zweiten von der Kurswährung. Trader entscheiden sich nun, ob der Kurs einer Währung steigen oder fallen wird. Hebel ermöglichen es auch hier, mit nur wenig Einsatz große Gewinne zu erzielen.

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24option legt Schwerpunkt auf CFD und Forex

24option setzt nun verstärkt auf Forex und CFDs und hat hier seine Angebote ausgebaut. Das 2010 gegründete Unternehmen war bisher vor allem für seine Angebote rund um binäre Optionen bekannt. Die deutschsprachigen Kunden werden weiterhin rund um die Uhr per Telefon, Email und Live-Chat von der Niederlassung in Köln aus betreut. Damit ist der Anbieter zwar bei der BaFin registriert, wird aber aufgrund seines Hauptsitzes auf Zypern ausschließlich von der CySec reguliert. Dort ist der Broker auch Mitglied im Einlagensicherungsfonds ICF, über den Kundengelder abgesichert sind.

Handelskonto eröffnen

Bevor man in den Handel bei 24option einsteigen kann, muss man das Kontomodell seiner Wahl auswählen und das Konto entsprechend eröffnen. Zur Auswahl stehen 4 Modelle (Basis, Gold, Platin und VIP), die sich bei Forex und CFDs bei den Spreads unterscheiden. Die Mindesteinzahlung beträgt 250 Euro. Wer sich vorab mit den neuen Handelsmöglichkeiten bei 24option vertraut machen möchte, kann dies für einen unbegrenzten Zeitraum über ein Demokonto.

Große Auswahl an Währungen im Forex-Handel

Im Forex-Handel stehen den Tradern zunächst einige Währungspaare, darunter Majors wie EUR/USD, zur Verfügung. Bei den Majors gibt es die flexiblen Spreads ab 2,5 Pips (Basis Konto). Zunächst gilt für alle Trader ein festgelegter Hebel von 1:30. Dieser erhöht sich jedoch als professioneller Kunde und kann bis zu 1:400 betragen. Das Mindesthandelsvolumen beträgt 0,01 Lot, damit ist der Einstieg in den Handel auch mit kleinen Einsätzen sehr gut möglich.

Zahlreiche Basiswerte im CFD-Handel

Trader, die bei 24option in den CFD-Handel einsteigen möchten, können dort als Basiswerte zahlreiche nationale und internationale Aktien, Indizes wie den DAX30 oder Rohstoffe wie Silber handeln. Die Handelskonditionen hängen vom jeweiligen Kontomodell ab. Darüber hinaus variieren die Spreads je nach Basiswert.

Umfangreiches Schulungsangebot und bekannte Handelsplattform

Das umfangreiche Schulungsangebot von Finanzmanagement bis Handelspsychologie von 24option bleibt bestehen. Zudem setzt der Broker weiterhin auf den MetaTrader 4 als Handelsplattform. Dieser sollte vielen Tradern bereits bekannt sein und ist einfach und intuitiv zu bedienen. Hier stehen zahlreiche Analysetools und Möglichkeiten zum automatisierten Handel zur Verfügung. Über eine webbasierte Plattform können Trader ebenfalls auf ihr Konto zugreifen.

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Fazit

24option zog sich zwar aus dem operativen Geschäft bei binären Optionen zurück, baute aber seine Angebote für CFDs und Forex aus. Hier sind zukünftig zahlreiche Basiswerte und Währungen im Angebot. Der Hintergrund für den Sortimentswechsel ist, dass der von der zypriotischen CySec regulierte Broker zunehmend auf strengere Vorschriften der Finanzaufsichtsbehörde reagieren musste.

Professionelle Trader, die weiterhin binäre Optionen handeln möchten, empfehlen wir den Broker IQ Option.

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