15 Prozent Umsatzsteigerung im Onlinehandel

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 17.08.2021


Derzeit ist eine Bestellung von Waren und Dienstleistungen für viele Menschen die einzige Möglichkeit, diese zu bekommen. Alltagswaren wurden seit Beginn der Pandemie immer häufiger online gekauft. Damit hat sich in den letzten Monaten ein Trend verstärkt, der sich schon vor der Krise mehr als angedeutet hat. Denkbar sind neue Rekorde für den Onlinehandel in diesem Jahr.

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Konsumverhalten verändert sich

Das Konsumverhalten der Menschen in Deutschland hat sich aufgrund der Corona-Pandemie im letzten Jahr deutlich verändert und der Onlinehandel wuchs deutlich. Der Bruttoumsatz bei Waren im E-Commerce klettere im letzten Jahr um 14,6 Prozent auf 83,3 Milliarden Euro. Dies geht aus Zahlen des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel (BEVH) hervor.

Vor allem Waren des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel, Drogerieartikel und Medikamente wurden verstärkt online gekauft. Auch Gero Furchheim, der Präsident des BEVH, geht davon aus, dass die Pandemie den Trend zum E-Commerce beschleunigt hat und das sich diese Entwicklung nicht mehr umkehren lässt.

15 Prozent Umsatzsteigerung im Onlinehandel

Onlineshopping Teil des Alltags

Aktiendepot.com Icon VerbrauchertippsEinkaufen im Internet gehört längst zum Alltag vieler Menschen, obwohl kleine Läden immer noch profitieren. Bei Medikamenten, die online gekauft werden, stieg der Umsatz sogar um 54 Prozent, bei Lebensmitteln um zwei Drittel. Der Umsatz bei Drogerieartikeln im Onlinehandel stieg um 35 Prozent. Dagegen brach der Umsatz bei digitalen Dienstleistungen um 52,8 Prozent ein. Hierunter fallen beispielsweise Reisebuchungen oder das Reservieren von Flug- oder Bahntickets sowie Mietwagen. Reisebuchungen im Internet gingen um 46 Prozent zurück und das Reservieren von Tickets für Züge oder Flüge um fast 63 Prozent. Aber das Blatt wendet sich wieder, aktuell sind wieder mehr Menschen mit der Bahn unterwegs. Die Bestellungen für Veranstaltungen wie Konzerte, Theater oder Kinovorstellungen brachen um drei Viertel ein.

Auch mit Blick auf die Altersstruktur der Menschen, die online einkaufen, zeigt sich eine Veränderung. Im letzten Jahr war fast jeder dritte Onlinekäufer über 60 Jahre alt. Im Jahr lag der Anteil dieser Altersgruppe nur bei einem Viertel. Dies geht aus einer Studie des BEVH hervor. Vier von zehn Verbrauchern kaufen mittlerweile sogar einmal in der Woche online ein und fast drei von vier Kunden wollen in Zukunft genauso viel oder sogar noch mehr im Internet kaufen. Vor einem Jahr sagte dies nur in etwa jeder Zweite.

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Viele Unternehmen erstmals in Onlinehandel eingestiegen

Schon jetzt ist es so, dass fast jeder zweite Euro, der im E-Commerce eingenommen wird, über Onlinemarktplätze und Plattformen verdient wird. Laut dem BEVH sind zuletzt auch viele kleinere Händler hinzugekommen, die erstmals über das Internet ihre Waren verkauft haben. Auch viele größere Unternehmen haben sich erstmals am Onlinehandel beteiligt. Das Ergebnis ist ein Wachstum von 20 Prozent. Statistisch gesehen geben die Haushalte in Deutschland mehr als jeden achten Euro bei Onlinehändlern aus.

Auch BEVH-Präsident Furchheim sagt, dass heute der Verkauf über Onlinemarktplätze und Plattformen zu jeder E-Commerce-Strategie dazu gehört. Hier treffen Unternehmen gebündelt auf Kunden und Nachfrage. In diesem Jahr könnte der Verkauf von Waren und Dienstleistungen laut dem Verband erstmals über 100 Milliarden Euro steigen. Im Warenhandel könnte 2021 ein Umsatzplus von 12,5 Prozent erreicht werden.

News Onlinehandel

Neue Vorgaben für Zahlungen mit Kreditkarten

Aktiendepot.com Icon ChecklisteAllerdings verändert sich das Einkaufen im Internet auch immer wieder und wird teilweise sogar komplizierter. Seit Mitte Januar gelten für Zahlungen per Kreditkarte im Internet schärfere Regelungen. Dazu sollen bald weitere Sicherheitsauflagen kommen. Konkret bedeutet dies für Onlinekäufer, dass sie sich an die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung gewöhnen müssen. Bei Zahlungen mit Kreditkarte müssen sie sich zweimal identifizieren. Im ersten Schritt müssen die Kreditkartennummer, das Ablaufdatum der Kreditkarte und die dreistellige Prüfnummer eingegeben werden. Dazu kommt nun eine weitere Identifizierung über die Smartphone-App einer Bank.

Diese Vorgaben gelten seit dem 15. Januar für Einkäufe ab 250 Euro per Kreditkarte. Ab dem 15. Februar müssen auch Käufe ab 150 Euro mit Kreditkarten auf diesem Weg erfolgen und ab dem 15. März sind die Regelungen für alle Zahlungen ab 30 Euro vorgesehen. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung soll das Einkaufen im Internet sicherer machen und Betrug im Onlinehandel erschweren.

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EU-Richtlinie als Basis

Außerdem sollen so Zahlungskonten für Dritte, beispielsweise Fintechs, geöffnet werden. Die neuen Vorgaben basieren auf der EU-Zahlungsrichtlinie PSD2, die schon seit September 2019 den Zugriff auf das Onlinebanking regelt. Nun gilt die Vorgabe auch für das Bezahlen im Internet. Verbraucher, die bald nach den neuen Regeln mit Kreditkarten online bezahlen, werden sich ans Onlinebanking erinnert fühlen. Hier sind TANs, die jeweils für eine Transaktion gültig sind, und per App oder SMS auf dem Smartphone angezeigt werden, schon länger üblich. Alternativ können sich Onlinebanking-Nutzer auch für ein Kartenlesegerät ihrer Bank entscheiden und so individuelle TANs generieren.

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Hilfreiche Apps von Banken

Aktiendepot.com Icon KündigungSparkassen-Kunden können in Zukunft mit Hilfe der App S-ID-Check im Internet einkaufen und diese für den zweiten Schritt der Identifizierung verwenden. Allerdings muss die eigene Kreditkarte dafür zunächst in der App registriert werden. Bezahlungen werden dann über die App bestätigt. Dabei können Kunden den Kauf per TAN oder mit einem Fingerabdruck freigeben. Viele Sparkassen erheben hierfür allerdings eine Gebühr.

Die Genossenschaftsbanken bieten für Kreditkartenzahlungen im Internet ebenfalls eine eigene App an. Diese trägt den Namen Securego plus. Kunden der Deutschen Bank oder der Commerzbank können die Photo-TAN-App verwenden, die vielen Kunden bereits aus dem Onlinebanking bekannt ist.

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Zwei-Faktor-Authentifizierung gilt als sehr sicher

Experte schätzen die Zwei-Faktor-Authentifizierung als sehr sicher ein. Haben sich Kriminelle zum Ziel gesetzt, Kreditkartendaten zum Betrug im Internet zu verwenden, benötigen sie nun nicht mehr nur die Zugangsdaten, sondern auch beispielsweise das Smartphone ihres Opfers. Kreditkartendaten hacken alleine bringt Cyber-Kriminellen nun nicht mehr viel, da sie Käufe im Internet allein mit diesen nicht abschließen können.

Für weitere Sicherheit sorgt die Vorgabe, dass jede TAN an eine Transaktion gebunden ist. Früher wurden TAN-Listen noch oft auf Papier ausgedruckt und jede verwendete TAN durchgestrichen. Würden nun noch biometrische Verfahren eingesetzt, würde Kriminellen das Leben noch schwerer gemacht.

Onlinehandel mit 15 % mehr Umsatz

PayPal weiter beliebt

Der Handelsverband HDE unterstützt die schärferen Regeln. Allerdings rät der Verband Onlinehändlern dazu, die Zahlungsarten der Kunden und deren Präferenzen gut zu prüfen. Sobald das Zahlen mit Kreditkarte zu kompliziert wird, könnten Kunden andere Zahlungsarten vorziehen. Ohnehin ist in Deutschland seit Jahren PayPal besonders beliebt. Dort können Kunden eine Kreditkarte oder ein Bankkonto hinterlegen. Dies Bankdaten werden von PayPal nicht an den Onlinehändler weitergegeben. PayPal nutzt im Übrigen ebenfalls eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Kunden erhalten von PayPal einen Sicherheitscode per SMS. Dieser muss ins Smartphone eingegeben werden, um eine Zahlung freizugeben.

Es gibt jedoch einen weiteren Weg, um online mit Kreditkarte zu zahlen; die sogenannte Whitelist. Dieser Weg empfiehlt sich für Kunden, die besonders oft mit Kreditkarte zahlen. Dabei können sie Händler, bei denen sie oft einkaufen, auf diese Liste setzen, die von der eigenen Bank verwaltet wird. Die Bank erkennt die Onlinehändler auf der Whitelist als vertrauenswürdig an. So können Kunden darauf verzichten, bei jedem Kauf mit Kreditkarte aufs Neue eine Zwei-Faktor-Authentifizierung durchführen zu müssen.

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Keine Mindesteinzahlung vorgesehen

Aktiendepot.com Icon GebührenFür die erste Einzahlung gibt der Broker keine Mindestsumme vor. Einzahlungen sind unter anderem per PayPal und Überweisung möglich. Viele Einzahlungswege sind dabei kostenlos und werden rasch auf das Handelskonto gutgeschrieben. Ein- und Auszahlungen erfolgen über den Kundenbereich bei XTB. Auszahlungen sind allerdings bis zu einer bestimmten Höhe mit Gebühren verbunden.

Die Kontoeröffnung und die Kontoführung sind kostenlos. Allerdings fallen Inaktivitätsgebühren an, wenn das Konto länger als ein Jahr nicht genutzt wird. Trader können sich im CFD-Handel auch für sehr kleine Ordergrößen entscheiden. Die Kosten für einen Basiswert im CFD-Handel variieren je nach Handelsinstrument.

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Handel über eigene Plattform

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Fazit: Trend zum Onlineshopping verstärkt sich

Aktiendepot.com Icon FazitAufgrund der Corona-Krise erzielte der Onlinehandel im letzten Jahr hohe Umsätze. Auch für dieses Jahr sind Rekorde zu erwartet. Immer mehr Menschen kaufen online ein, darunter auch viele Menschen über 60 Jahre. Im letzten Jahr wurden vermehrt Dinge des täglichen Lebens, darunter auch Lebensmittel, Drogerieartikel und Medikamente, online gekauft.

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