Aktiendepot absichern – Handelsstrategien zur Depotabsicherung

März 28, 2012

Aktiendepot Vergleich

Das Investment in Aktien und in sonstige Wertpapiere ist fast immer mit einem gewissen Verlustrisiko verbunden. Denn Aktien und viele andere Wertpapiere werden mit einem bestimmten Kurs an der Börse gehandelt, und dieser Kurs kann natürlich auch fallen, und daher für den Anleger zu Verlusten führen. Es gibt jedoch einige Strategien, mit denen man das Aktiendepot absichern kann, zumindest bis zu einem gewissen Grad.

  1. Depotabsicherung durch Risikostreuung
  2. Aktiendepotabsicherung durch Wertpapiere verschiedener Risikoklassen
  3. Absicherung durch Derivate
  4. Stop-Loss Orders

Das Depot absichern kann durch verschiedene Mittel erfolgen, die ein Teil der Gesamtstrategie sein können.

Das Aktiendepot absichern durch Diversifikation

Ein sehr wichtiges und von vielen Experten empfohlenes Mittel zum Aktiendepot absichern ist die Diversifikation (Risikostreuung). Die Diversifikation beinhaltet, dass zum Beispiel nicht nur in Aktien investiert wird, sondern noch in andere Wertpapiere. Zur Absicherung dienen dann besonders die sichereren Wertpapiere, wie zum Beispiel Geldmarktfonds oder Anleihen. Dabei sollte man bei dieser Form der Depotabsicherung darauf achten, dass die Wertpapiere möglichst aus verschiedenen Risikoklassen stammen. Wer also in erster Linie in Aktien investieren und sein Depot absichern möchte, der kann zur Absicherung beispielsweise in europäische Geldmarktfonds, Staatsanleihen, Bundeswertpapiere und Rentenfonds investieren.

Das Depot absichern durch Derivate und Stop-Loss Orders

Auch die Depotabsicherung durch Derivate, also durch Optionen und Futures, ist oftmals Bestandteil einer Strategie. Wer zum Beispiel die Aktie XY kauft und dabei auf steigende Kurse hofft, der kann diese Position mit einem Put-Optionsschein, der diese Aktie als Basis hat, absichern. In den Bereich der sogenannten passiven Absicherung fällt die Stop-Loss Order. Mit diesem speziellen Handelsauftrag wird erreicht, dass bestimmte Wertpapiere automatisch beim Unterschreiten eines festgelegten Kurses verkauft werden, sodass größere Verluste vermieden werden können.

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